GRÜNE schützen die Vier- und Marschlande durch Streichung von Flächen aus dem Wohnungsbauprogramm

Entwicklung von Ochsenwerder wird nicht beeinträchtigt

24.02.17 –

Pressemitteilung vom 24. Februar 2017

Angesichts des erheblichen Verlusts, den der Bau des neuen Stadtteils Oberbillwerder für die Natur- und Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande bedeutet, ergreifen die GRÜNEN Maßnahmen, den Druck auf die übrigen Flächen in diesem Gebiet zu reduzieren. Dazu Rolf Wobbe, regionalpolitischer Sprecher der GRÜNEN Bezirksfraktion für das Landgebiet: „Ziel ist es, die Flächen und Siedlungsstrukturen der Vier- und Marschlande in ihrem Charakter zu erhalten und vor umfangreicheren Eingriffen zu schützen.“ Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD haben deshalb in der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung beschlossen, einen Teil der Flächen in den Vier- und Marschlanden, die als Bauland ausgewiesen werden sollten, aus dem Wohnungsbauprogramm zu streichen.

Einige der Flächen, die vor Bebauung bewahrt werden, liegen in Ochsenwerder. Eine Entwicklung des Ortes, wie sie 2013/14 in einer Stadtwerkstatt thematisiert worden ist, wird dadurch jedoch keineswegs verhindert: Bereits jetzt befinden sich etwa 140 Wohneinheiten im Bau. Weitere 150 sind allein durch Innenverdichtung und Lückenschlüsse und damit ohne die Ausweisung neuer Flächen möglich. Der Großteil der gestrichenen Areale wäre dagegen erst in vielen Jahren realisierbar, da es sich um sogenannte C-Flächen handelt. Im Hinblick auf die angestrebte Ansiedlung eines Nahversorgers werden die dafür ins Auge gefassten Flächen Butterberg und Kirchendeich im Wohnungsbauprogramm belassen. Gegenwärtig werden aktiv Gespräche mit möglichen Interessenten geführt. Bezüglich eines gewünschten Gemeinschaftshauses ist derzeit nicht erkennbar, wie Bau und dauerhafter Betrieb einer neuen Einrichtung finanziert werden könnten. Gegenwärtig stehen mit dem Saal des Restaurants Wein- und Friesenstube sowie mit dem Saal im ehemaligen Rieges Gasthof zwei Räume zur Verfügung. Das Wohnprojekt hat signalisiert, den Saal für Gemeinschaftsprojekte zu öffnen (es hat bereits eine Veranstaltung, zu der alle Ochsenwerder Nachbarn eingeladen waren und die von vielen angenommen wurde, dort stattgefunden). Für konkrete Veranstaltungen wäre eine Finanzierung etwaiger Raumkosten aus Sondermitteln des Bezirks vorstellbar. 

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